Wie der Sonntagsbraten das Klima retten könnte

Wie der Sonntagsbraten das Klima retten könnte

Ein Hoch auf den Sonntagsbraten.

Die gute alte Tradition des Sonntagsbratens löst gleiche mehrere Probleme auf einmal.

Einmal in der Woche Fleich und dafür gutes Bio Fleich zu Essen bringt folgende Vorteile:

  • Weniger Fleischkonsum ist gut fürs Klima.

Zum einen entstehen  durch die Viehhaltung Emissionen, vor allem durch Rinderhaltung. Zum anderen trägt der Fleischkonsum aufgrund des hohen Bedarfs an Soja als Futtermittel zur Rodung von Urwäldern und der Zerstörung von Ökosystemen und natürlichen Ressourcen bei, was ebenfalls zum vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen führt

  • Weniger Fleischkonsom ist Gut für die Gesundheit

 

  • Bio Fleisch ist nachweislich gesünder.

(Eine Metastudie der Universität Newcastle zeigt, dass Biofleisch um 50% mehr gesundheitsfördernde Omega-3-Fettsäuren enthält als Fleisch aus konventioneller Haltung. Besonders auffallend war der Unterschied im Bereich der Fettsäurezusammensetzung, am Anteil an essentiellen Mineralstoffen und am Anteil von vorhandenen Antioxidantien. Die Unterschiede ergeben sich zum einen aus der gesünderen Haltung zum anderen durch die gesündere Fütterung der Tiere. Die Autoren der Studie sprechen von signifikanten Unterschieden.)

  • Bio Standarts sind tierfreundlicher.

(Egal, nach welchen Richtlinien die Bauern ihre Produkte erzeugen – jegliche Bio-Standards sind tierfreundlicher, umwelt-, ressourcen- und klimaschonender und meist auch gesünder als die konventionelle Landwirtschaft.
„Fest steht: Biotiere haben generell mehr Platz im Stall, bequemere Liegeboxen, mehr Auslauf und somit mehr Möglichkeiten für ein artgerechtes Verhalten als konventionell gehaltene. So gehen die Anforderungen einzelner Erzeugerverbände – die drei größten in Deutschland sind Bioland, Demeter und Naturland – zum Teil deutlich über die EG-Öko-Verordnung hinaus.“)

  • Ein Fünftel weniger Fleischkonsum würde Sojaimporte aus dem Ausland obsolet machen

 

  • Weniger Fleischkonsum bekämpft den Hunger auf der Welt

(34 % der weltweiten Getreideernte werden als Tierfutter verwendet)

Bei einer hundertprozentigen Umstellung der Tierfütterung und einer Verringerung der Lebensmittelverschwendung um die Hälfte würden die heutigen Anbauflächen ausreichen, um bis 2050 weltweit komplett auf Bio umzustellen – und trotzdem genug Nahrung für alle zu haben.

Die Lösung ist manchmal ganz einfach.
Weniger und besser Essen!

Share this post