Ein Neuanfang

Ein Neuanfang

Die Folgen von Umweltverschmutzung tragen weltweit zu jedem sechsten Todesfall bei, hat eine internationale Studie ergeben.

Die mit Abstand gravierendsten gesundheitlichen Folgen hat demnach die Luftverschmutzung. Sie trägt vor allem zu Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen bei.

Durch den erzwungenen Rückgang der Industrie- und Wirtschaftsleistung, der Alltagsmobilität und Reisen während der Corona Krise geht die Umweltverschmutzung zurück.
François Gemenne, Leiter des Hugo Observatory an der Universität Lüttich, sagt, dass möglicherweise mehr Menschen durch die geringere Umweltverschmutzung gerettet werden, als durch das Coronavirus sterben.

Für uns alle bietet sich jetzt eine Gelegenheit umzudenken. Wenn wir nach der Krise so weiter machen wie bisher oder noch unvernünftiger handeln, um die Verluste wieder auszugleichen, wird die nächste Krise kommen. Vielleicht noch schlimmer. Wer einen Schuss vor den Bug ignoriert läuft Gefahr einen Treffer zu kassieren.

Wir zerstören die Erde immer weiter, obwohl sie bereits am Ende ihrer Kapazitäten zur Rekonvaleszenz angekommen ist und viele Tierarten bereits endgültig ausgestorben sind.

Ein Wandel der Gesellschaft vollzieht sich, wenn immer mehr Menschen mit gutem Beispiel vorangehen.
Wenn Dinge, die bisher im Schatten lagen, ins Licht der Bewusstheit gerückt werden.
Wenn man gemeinsam diskutiert wie man zu besseren Lösungen gelangen kann.
Der Wandel der Gesellschaft erfordert auch einen spirituellem Wandel-Eine Verbindung vom Kopf zum Herz muss gelegt werden.
Wir müssen unsere spirituellen Vorbilder und politischen Führer wieder nach diesen Gesichtspunkten auswählen.

Es ist vielleicht wichtig immer wieder die selben Dinge zu wiederholen bis sie von der Mehrheit der Gesellschaft als Selbstverständlich angesehen werden.
Man braucht nur wenig um ein glückliches leben zu führen.
Zeit, Liebe, Muse, Freundschaften, stabile Partnerschaften, gesunde Nahrungsmittel, sauber Luft und saubere Böden.
Eine anständige Arbeit mit der man genug verdient.
Vielleicht auch eine Rückbesinnung auf alte Werte wie einer gewissen Verantwortung des Menschen für die Schöpfung die ihm anvertraut wurde.

Ich bin nicht gegen Wohlstand, im Gegenteil.
Gerade in den ärmsten Ländern der Welt herrscht oft das geringste Verständnis für Umweltprobleme, weil die Menschen ums pure Überleben kämpfen.

Es gibt einen Wohlstand, der mit dem Aufblühen der Seele einhergeht.
In dieser Art von Wohlstand geht es zuerst ums Wesentliche und das andere, das Unwesentliche wird einem dann dazugeschenkt.

Quellen: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/umweltverschmutzung-verkuerzt-jedes-sechste-leben-weltweite-analyse-a-1173711.html

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