Bio Standards sind tierfreundlicher und klimaschonender!

Bio Standards sind tierfreundlicher und klimaschonender!

„Fest steht: Biotiere haben generell mehr Platz im Stall, bequemere Liegeboxen, mehr Auslauf und somit mehr Möglichkeiten für ein artgerechtes Verhalten als konventionell gehaltene.  So gehen die Anforderungen einzelner Erzeugerverbände – die drei größten in Deutschland sind Bioland, Demeter und Naturland – zum Teil deutlich über die EG-Öko-Verordnung hinaus.“
Zeit Online

Egal, nach welchen Richtlinien die Bauern ihre Produkte erzeugen – jegliche Bio-Standards sind tierfreundlicher, umwelt-, ressourcen- und klimaschonender und meist auch gesünder als die konventionelle Landwirtschaft.
Sowohl das Bio-Siegel der EU als auch die Bioland-, Naturland- und Demeter-Zertifizierung erlauben die Haltung von 6 Legehennen bzw. 10 Masthühnern pro Quadratmeter Stallfläche, wobei ein Zugang zum Freiland vorhanden sein muss. Jedem Tier müssen darin 4 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Ein Nest dürfen sich in EU- sowie in Naturland-zertifizierten Betrieben 7 Legehennen teilen, bei Bioland und Demeter 5. Alle vier Regelwerke schreiben vor, dass mindestens ein Drittel der Stallfläche eingestreute „Scharrfläche“ für die Hühner sein muss.
(Zum Vergleich: In der konventionellen Bodenhaltung dürfen bis zu 9 Legehennen pro Quadratmeter und bis zu 6000 Hennen pro Stall gehalten werden – ohne Zugang zum Freiland.
Quelle: Utopia (Utopia)

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